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Abbildung des AbI-Buchs: Barrierefreies Webdesign Das AbI-Handbuch, ein Praxishandbuch für Web-Gestaltung und grafische Programmoberflächen.

Inhalt

Neuer AbI-Beirat für mehr Barrierefreiheit im Internet

27. Februar 2007

Neuer AbI-Beirat für mehr Barrierefreiheit im Internet

Der neue Beirat des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik (AbI) hat sich zu seiner ersten konstituierenden Sitzung in Bonn zusammengefunden. Die Mitglieder werden die Arbeit des Aktionsbündnisses aktiv unterstützten.

In den Beirat berufen wurden Ellen Engel, Leiterin Kontaktstelle für kundenbezogene Behindertenangelegenheiten bei der Deutsche Bahn Fernverkehr AG, Dewi Gani, SAP AG Accessibility Competence Center, Andreas Huckschlag, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie Hauptvertrauensperson der schwerbehinderten Menschen im Bundesministerium des Inneren (BMI), Hans Kaufmann, Beratung Technische Dienstleistungen sowie Vorstandsmitglied i.R. Mannesmann Demag AG, André Necke, Referat Gleichstellung behinderter Menschen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Frank Stellet, MGI METRO Group Information Technology GmbH sowie Gesamtschwerbehindertenvertreter und stellvertretendes Mitglied in der Konzernschwerbehindertenvertretung der METRO AG, und Karsten Warnke von BIK - barrierefrei informieren und kommunizieren.

Das Gremium wurde über den aktuellen Stand der Arbeit des Aktionsbündnisses informiert. Das Ziel des AbI-Projekts, das im vergangenen Jahr in eine zweite Förderphase bis 2009 gegangen ist, lautet: Angebote im Internet oder Intranet müssen für alle Nutzer - ob mit oder ohne Behinderung - zugänglich sein. Vor allem berufsrelevante Web-Portale oder Serviceleistungen sollen auch Menschen mit Behinderungen zur Verfügung stehen. Dafür zeigt "AbI" Unternehmen und Organisationen Barrieren auf, unterstützt bei der barrierefreien Gestaltung von Web-Angeboten und schult die verantwortlichen Mitarbeiter.

Projektleiter Professor Christian Bühler (FTB) ist zuversichtlich, dass mit dem Beirat "unserer Arbeit gegenüber der Öffentlichkeit noch deutlich mehr Nachdruck verliehen wird" . Mittlerweile sei auch ein "zaghaftes Umdenken" bei öffentlichen und privaten Web-Anbietern spürbar. Bühler: "Es ist noch ein weiter Weg, bis alle Menschen das World Wide Web ohne Probleme nutzen können. Jetzt haben wir Experten an unserer Seite, die das Projekt-Ziel eines barrierenfreien Internets aktiv mit vorantreiben werden."