Eintrag am: 28.06.2004 11:15:00 von Birgit Scheer
Der Zugang zu Informationen im Internet ermöglicht Menschen mit Behinderungen eine bessere und gleichberechtigtere Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben. Blinden- und Sehbehindertenverbände setzen sich daher für eine barrierefreie Nutzbarkeit des Internets ein.
In seiner aktuellen Stellungnahme Barrierefreies Webdesign bedeutet die Umsetzung der BITV beschäftigt sich der gemeinsame Fachausschuss für Informations- und Kommunikationstechnologie der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe mit den zur Zeit verfügbaren Computerhilfsmitteln. Der Fachausschuss arbeitet ehrenamtlich unter der Regie des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands. In der Stellungnahme wird unter anderem darauf hingewiesen, dass der Einsatz von Hilfsmitteln wie Screenreadern nicht die Notwendigkeit, die Anforderungen der BITV bei der Gestaltung von Webauftritten zu berücksichtigen, ersetzt.
Weitere Informationen sind unter www.dbsv.org abrufbar.
Eintrag am: 22.06.2004 12:00:00 von Thomas Müller
Auch bei der zehnten Ausgabe des Multimedia Transfer (MMT), einem großen Multimedia-Wettbewerb den das Rechenzentrum der Universität Karlsruhe (TH) alljährlich veranstaltet, ist das Ausschreibungsthema Barrierefreiheit wieder dabei. Schirmherr der Veranstaltung ist der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.
Bewerben können sich Studierende, Absolventen, junge Selbstständige sowie junge Wissenschaftler aller Fachgebiete. Die 20 besten Bewerber dürfen ihren Beitrag auf der Learntec 2005, der Messe für Bildungs- und Informationstechnologie in Karlsruhe, zeigen. Den Siegern winken attraktive Geld- und Sachpreise.
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung sind unter www.rz.uni-karlsruhe.de/mmt abrufbar.
Eintrag am: 16.06.2004 14:00:00 von Christian Bühler
AbI fragte 330 Universitäten und Fachhochschulen nach barrierefreien Angeboten. Auf die Umfrage des AbI-Projektes zur barrierefreien Informationstechnik reagierten 49% der Hochschulleitungen.
Nach eigenen Angaben bemühen sich 81% der Hochschulen aktiv um Barrierefreiheit für behinderte Studierende. Etwa die Hälfte hat sich mit der Erstellung barrierefreier Internetangebote befasst. Davon beziehen sich die meisten Standards auf die BITV (Barrierefreie Informationstechnik Verordnung) oder WCAG 1.0 (Web Content Accessibility Guidelines) .
Vieles ist noch in Arbeit und vieles bleibt noch zu tun. Es stimmt allerdings nachdenklich, dass sich etwa 50% der Hochschulleitungen nicht oder einige wenige sogar negativ auf die Anfrage gemeldet haben.
Wie sich die einzelnen Hochschulen an der Umfrage beteiligt haben und weitere Details der Umfrage finden Sie auf dem Informationsportal Wob11.de unter Veröffentlichungen / Umfragen
Eintrag am: 02.06.2004 09:00:00 von Thomas Müller
Eine Umfrage von AbI-Mitglied WEB for ALL auf der KOMCOM, einer Leitmesse für den öffentlichen Bereich, die vom 25. - 27. Mai in Mannheim stattfand ergab, daß 16 von 20 befragten Firmen und Institutionen im öffentlichen Bereich sich mit dem Thema Barrierefreiheit im Internet befassen. 13 der Befragten sagten aus, dass sie Barrierefreiheit bereits bei Internetprojekten berücksichtigt haben. "Das ist ein gutes Ergebnis!", so Stefan Berninger von WEB for ALL. "Gleichzeitig wurde aber in den ausführlichen Gesprächen auch deutlich, dass die meisten der Befragten nur einzelne Aspekte der Barrierefreiheit berücksichtigen und noch viel inhaltliche Arbeit bei den Verantwortlichen für Internetprojekte geleistet werden muss.", so Berninger, der selbst im Rollstuhl sitzt und spezielle Eingabegeräte bei der Bedienung des Computers einsetzt.
Hintergrund für die Umfrage sind die Bundes- und Landesgleichstellungsgesetze für behinderte Menschen, die Barrierefreiheit in der Informationstechnik für den öffentlichen Bereich fordern.
Eintrag am: 25.05.2004 15:00:00 von Frank Reins
Viele Menschen können nicht oder nur schlecht lesen. Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie, Dyslexie), funktioneller Analphabetismus, aber auch Seheinschränkungen oder Lernbehinderungen können Ursachen dafür sein. Das Internet als Medium mit großen Textmengen enthält folglich für diese Nicht-Leser sehr große Barrieren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Inhalte im Internet auch für Nicht-Leser zu erschließen.
AbI hat Hinweise zu den verschiedenen Lösungsansätzen in einer Stellungnahme veröffentlicht.
Eintrag am: 25.05.2004 10:00:00 von Thomas Müller
Am 13. Mai 2004 fand die Veranstaltung "Barrierefreies E-Government " beim Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. (ZGDV) in Darmstadt statt. Rund 50 Teilnehmer informierten sich zum Thema barrierefreies E-Government . Die Folien der verschiedenen Vorträge hat der Veranstalter als pdf-Version abgelegt, unter http://www.zgdv.de/zgdv/Seminar/awf/Aktuell/BFEGM/BFFolien .
Eintrag am: 24.05.2004 15:00:00 von Frank Reins
Das Aktionsbündnis hat eine ausführliche Kommentarliste zum aktuellen Entwurf der Web Content Accessibility Guidelines 2.0 an die WCAG Arbeitsgruppe gesendet. Nachzulesen sind alle Kommentare, Einwände und Bemerkungen im Kommentararchive der Arbeitsgruppe unter:
Das Aktionsbündnis sieht die Mitarbeit an weiteren Entwürfen der WCAG 2.0 als sehr wichtig an. Besonders Deutschland ist durch die Übernahme der WAI-AA bzw. AAA in die BITV Prioritäten in einer herausragenden Situation. Leider sind aber deutsche Institutionen in der Arbeitsgruppe nicht dementsprechend repräsentiert. Das Aktionsbündnis möchte deshalb alle Institutionen zur aktiven Mitarbeit anregen. Auch wenn der Arbeitsaufwand für eine direkte Mitarbeit in der Arbeitsgruppe gescheut wird, besteht die unkomplizierte Möglichkeit öffentliche Kommentare zum jeweils aktuellen Entwurf abzugeben. Diese werden daraufhin von der Arbeitsgruppe ebenfalls öffentlich diskutiert ( Issue Tracking ). Nur durch eine rege Teilnahme an den Diskussionen kann auf eine neue WCAG Version, welche sich wohl früher oder später auch auf eine neue Fassung der BITV niederschlagen wird, Einfluss genommen werden.
Eintrag am: 19.05.2004 13:00:00 von Birgit Scheer
Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) stellt seit Ende des letzten Jahres für einen Teil seines Internetangebots Gebärdensprach-Filme zur Verfügung.
Parallel dazu ist Anfang diesen Jahres eine Umfrage des Ministeriums durchgeführt worden. Die Umfrage ist speziell auf die Bedürfnisse gehörloser Menschen angepasst worden, indem die Fragen mit Gebärdensprach-Filmen hinterlegt worden sind und zwischen mehreren vorgegebenen Antworten ausgewählt werden konnte, so dass es nicht notwendig war eigene Texte zu formulieren.
Ein Ergebnis dieser Studie ist, dass sich die Mehrzahl der Befragten für das Angebot von zusätzlichen Untertiteln in den Gebärdensprach-Filmen ausgesprochen haben, da sich Gehörlose hierdurch mehr Verständnis und Akzeptanz im täglichen Umgang von anderen Menschen erhoffen, die nicht in Deutscher Gebärdensprache kommunizieren. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist die Erkenntnis, dass die meisten Nutzer die Breitband-Formate nutzen, also über entsprechend schnelle Zugänge zum Internet verfügen.
Die vollständige Studie (im PDF-Format) , die die Auswertung der 650 eingegangenen Fragebögen enthält, steht online zur Verfügung. Eine weitere Umfrage zum Einsatz von Gebärdensprach-Videos wird zur Zeit vom Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik durchgeführt.
Eintrag am: 18.05.2004 11:00:00 von Birgit Scheer
Grundlage zur Gestaltung von mittels Informationstechnik realisierten graphischen Programmoberflächen sowie Internet- und Intranetangeboten ist die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) . Diese Verordnung kann daher auch auf öffentlich aufgestellte Infoterminals übertragen werden.
Im Gegensatz zur barrierefreien Gestaltung von Internetangeboten sind bei der Gestaltung von Infoterminals noch einige Anforderungen zu berücksichtigen, die über die in der BITV stehenden hinaus gehen und das Aufstellen des Terminals und die Gestaltung der Hardware betreffen.
Eine Linkliste von Seiten, die Tipps und Hinweise zur Gestaltung und zum Aufstellen von Infoterminals geben, ist vom Aktionsbündnis auf der Seite Links, Anleitungen und Tutorials, Infoterminals zusammengestellt worden. Da diese meist englischsprachig sind und sich nicht auf die BITV beziehen, gibt es zusätzliche Informationen unter Gesetze und Richtlinien - Allgemein - Infoterminal .
Eintrag am: 10.05.2004 13:50:00 von Thomas Müller
Am 26.05.2004 veranstaltet kado media, Unterstützer im Aktionsbündnis, einen Informationsabend zum Thema Barrierefreiheit.
Ort der Veranstaltung ist das im ConCentro Konferenzzentrum in Oberhausen. Es geht um gesetzliche und technische Anforderungen und um die Frage, welche Chancen barrierefreies Internet für e-Government, Institutionen und Unternehmen bietet. Interessenten sind mit vorheriger Anmeldung herzlich eingeladen an der kostenlosen Veranstaltung teilzunehmen.
Erfahren sie hier mehr über die Inhalte der Veranstaltung .
Eintrag am: 07.05.2004 13:13:11 von Birgit Scheer
Die AbI-Partner erarbeiten in ihrem Arbeitskreis "Test" gemeinsame Testempfehlungen für barrierefreie Internetseiten. Entwickelt wird ein dreistufigen Verfahren. AbI hat jetzt die erste Stufe des Verfahrens veröffentlicht. Die sogenannte Vorprüfungstest-Empfehlung ist online über das Informationsportal des Aktionsbündnisses verfügbar.
Mit diesem Verfahren können in Zukunft die Testergebnisse besser miteinander verglichen werden. Der neue Testmodus berücksichtigt etwa auch den unterschiedlichen Entwicklungsstand eines Internetauftritts und hilft auf diese Weise auch Kosten zu sparen.
Das neue Testverfahren wird von allen AbI-Partnern angeboten, die testen und bisher unterschiedliche Kurztests angeboten haben.
Eintrag am: 05.05.2004 13:13:11 von Thomas Müller
Das Online-Magazins Wissen-Im-Inter.Net des Bundesverwaltungsamtes, berichtet über den am 31. März 2004 in Berlin veranstalteten Workshops des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik (AbI) mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen .
Den Bericht finden Sie unter: http://www.bva.bund.de/aufgaben/win/beitraege/00290/index.html
Eintrag am: 03.05.2004 13:13:11 von Thomas Müller
Das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. (ZGDV) in Darmstadt veranstaltet zusammen mit dem Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik am 13. Mai 2004 einen Workshop zum Thema Barrierefreies E-Government . Die Themen des Workshops sind:
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie auf den Seiten des ZGDV
Eintrag am: 27.04.2004 10:15:11 von Thomas Müller
Auf den kürzlich veröffentlichten Bericht der Disabilities Rights Commission (DRC) in der die Ergebnisse einer Studie über die Situation der Barrierefreiheit von britischen Internetseiten betrachtet wird, erfolgte nun seitens des World Wide Web Consortiums (W3C) eine Stellungnahme .
Eintrag am: 23.04.2004 10:15:11 von Thomas Müller
Die britische Disabilty Rights Commission hat einen Bericht veröffentlicht, der sich mit den Ergebnisse einer Studie zur Überprüfung der Barrierefreiheit von Internetseiten beschäftigt. Ziel der Studie war es zu untersuchen, ob britische Internetseiten der unterschiedlichsten Bereiche, den geltenden Richtlinien zur Erstellung von barrierefreien Internetseiten entsprechen und ob die getesteten Seiten sich von behinderten Menschen problemlos benutzen lassen.
In einem groß angelegten Test wurden 1000 Homepages aus den Bereichen: Behörden und öffentliche Information, Geschäftswelt, Elektronischer Handel, Unterhaltung und Freizeit, mit einem kommerziellen Software-Tool auf Einhaltung der Web Content Accessibility Guidelines ( WCAG ) geprüft. Diese Richtlinien sind 1999 von der Web Accessibility Initiative ( WAI ) des World Wide Web Consortiums ( W3C ) herausgegeben worden. Es gibt drei Stufen der Zugänglichkeit in der WCAG: A, AA und AAA, wobei die Stufe A eine absolute Mindestanforderung an Zugänglichkeit darstellt.
Um festzustellen wie weit eine Seite die von dem automatischen Prüfwerkzeug für gut befunden wurde, sich auch im praktischen Test als barrierefrei erweist, wurde eine repräsentative Auswahl von 10% dieser Seiten von einer Gruppe von 50 Benutzern mit verschiedenen Behinderungen untersucht. Im einzelnen handelte es sich hierbei um:
Die Testpersonen hatten bestimmte Aufgaben zu lösen und haben anschließend ihre Erfahrungen in einem Interview wiedergegeben.
Das Ergebnis der Tests ist ebenso wenig erfreulich wie überraschend. Nur 19% der geprüften Seiten sind von dem automatischen Prüf-Werkzeug als minimal zugänglich (Stufe A) bewertet worden. Bei diesen Seiten sind dann aber noch nicht die manuell zu prüfende Checkpunkte abgehakt, sodass man hier sicherlich noch weitere Abstriche machen kann. Am besten schnitten bei diesem Test die Seiten der Behörden ab. Sie waren mit 32% am meisten vertreten. Die Hürde der Zugänglichkeitsstufe 2 (AA) namen nur noch 0,6% der automatisch gepüften Seiten und die Stufe3 (AAA) erreichte keine einzige Seite.
Bei den Untersuchungen durch die Testpersonen kam folgendes Ergebnis zustande: Die gestellten Aufgaben wurden insgesamt von 76% der Testpersonen gelöst, wobei die Gruppe der blinden Menschen am meisten Probleme hatte. Von ihnen löste nur gut die Hälfte die gestellten Aufgaben.
Letztlich zeigt die Studie einmal mehr den Handlungsbedarf der bei der Gestaltung von Internetseiten besteht. Gefordert sind aber nicht nur die Website-Designer die, bevor sie ihre Arbeit tun, einfach einmal mit Behinderten sprechen sollten sondern auch die Regierung die durch eine entsprechende Gesetzgebung mithelfen könnte das Internet für alle besser nutzbar zu machen.
Eintrag am: 15.04.2004 10:15:11 von Thomas Müller
BIK (Barrierefrei Informieren und Kommunizieren) testet diese Woche Webangebote von namhaften Nachrichtenmedien. Der BITV-Test ermöglicht Schwachstellen im Internetangebot zu lokalisieren. Erste Ergebnisse werden Ende April erwartet.
Der Informationsfluss funktioniert, solange es keine Barrieren gibt. Der BITV-Test basiert auf der Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV). Er analysiert repräsentative Seiten in 52 Prüfschritten auf barrierefreien Zugang. Für Internetauftritte des Bundes muss Barrierefreiheit bis Ende 2005 umgesetzt sein. Aber auch private Anbieter sollten dafür sorgen, dass ihre Seiten für alle zugänglich sind.
Barrierefreie Internetseiten kann jeder lesen. Für behinderte wie nicht behinderte Menschen sichern sie unkomplizierte Navigation und einfache Informationsbeschaffung. Wegen dieser besonderen Bedeutung haben wir die Online-Angebote von 14 wichtigen deutschsprachigen Zeitungen und Nachrichtenmagazinen für unseren zweiten vergleichenden Test ausgewählt.
Eine Liste der ausgewählten Medien ist unter www.bik-online.info zu finden. Dort werden auch die Ergebnisse veröffentlicht.
Kontakt:
DIAS GmbH
Michaela Freudenfeld
Tel.: 040-43 18 75 14
Fax: 040-43 18 75 19
e-Mail: freudenfeld@dias.de
Herausgeber:
Projektredaktion BIK,
Barrierefrei Informieren und Kommunizieren
c/o DIAS GmbH
Neuer Pferdemarkt 1
20 359 Hamburg
Eintrag am: 05.04.2004 10:15:11 von Christian Bühler
Zusammen mit dem Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik hatte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karl Hermann Haack, am 31. März 2004 Vertreter/innen von Bund und Ländern, Behindertenverbänden und Internetfirmen zu einem Werkstattgespräch eingeladen.
Rund 140 Experten diskutierten im Kleisthaus in Berlin die Einführung gemeinsamer Standards. Die Erfahrungen des Bundes zwei Jahre nach Inkrafttreten der Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik - BITV - auszuwerten und für die Bundesländer nutzbar zu machen, war das Ziel der Berliner Beratung.
Eintrag am: 02.04.2004 15:11:11 von Sonja Wöffen
Auf der gemeinsamen Veranstaltung des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und dem Aktionsbündnis, haben die Verbände BAGH und DBSV Ihre Erläuterungen und Empfehlung zum Erlass von Rechtsverordnungen der Bundesländer zu Behindertengleichstellungsgesetzen (Word-Dokument) vorgestellt.
Eintrag am: 01.04.2004 11:11:11 von Birgit Scheer
Gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen hat das Aktionsbündnis am 31. März in Berlin zu einem Workshop eingeladen.
In kurzen Vorträgen ist das Thema barrierefreie Informationstechnik aus unterschiedlichsten Perspektiven dargestellt worden. Egal ob aus Sicht der Nutzer betrachtet oder aus Sicht der EU, der Webagenturen oder den Organisationen, die Tests und Beratungen durchführen, alle haben auf die Notwendigkeit von gemeinsamen Standards in allen Bundesländern hingewiesen.
Durch eine Übernahme der Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung des Bundes durch die Länder wäre sichergestellt, dass weiterhin alle Vorteile dieses Standards, der dem internationalen Standard des W3C für barrierefreie Web-Inhalte entspricht, genutzt werden können.