Inhalt

Nachrichten des zweiten Quartals 2003

Eintrag am: 23.06.2003 9:15:03 von Franz-Josef Hanke

Verkehrsverbünde: Anklicken, einsteigen - Schön wärs!

Die Polizei hat zu einer Veranstaltung geladen; und Franz-Josef Hanke möchte mit dem Bus hinfahren. Den Taschenfahrplan hat der blinde Marburger zwar in seiner Schreibtischschublade liegen, doch kann er ihn nicht lesen. So ist er auf den digitalen Fahrplan des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) im Internet angewiesen. Er tippt www.rmv.de ein, und los gehts!
Zu seinem Erstaunen findet er schon auf der Startseite einen Link zur Textfassung der Fahrplanauskunft. Mit geringfügigen Schwierigkeiten erhält er die gesuchte Information.
Den gesamten Erfahrungsbericht finden Sie auf den Internetseiten von wob11 im Bereich Publikationen/Pressemitteilungen.

Zum Verkehrsexpertentag am 23. und 24. Juni haben Mitglieder des Aktionsbündnisses Barrierefreie Informationstechnik (AbI) die Webseiten von Verkehrsverbünden kurz getestet. Beim Versuch, eine Fahrplanauskunft über das Internet einzuholen, stießen sie jedoch fast überall auf Schwierigkeiten.

Anna Courtpozanis wohnt im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Der dortige Verkehrsverbund ist ein Unterverbund des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), besitzt aber eine eigene Homepage. Diese Website ist grundsätzlich gut zu lesen. Für die blinde Nutzerin stellt sie jedoch gerade da, wo es wichtig wird, Barrieren auf. Frau Courtpozanis arbeitet mit der JAWS Version 3.7. Diese ist noch gar nicht so sehr alt. Aber sie kann die von Acrobat Reader 5.0 konvertierten PDF -Dateien nicht lesen. Die gesamten Fahrpläne liegen aber nur als PDF -Dateien vor. Ebenso die Preistabellen. Auf einer Seite hätten sehende Nutzer die Möglichkeit, auf einer Grafik ihre Tarifzonen zu sehen; doch ein blinder Mensch kann nicht einmal erkennen, dass dort eine Grafik ist.

Noch mehr Barrieren hat der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) in Kassel vor seinen Fahrplandaten aufgebaut. Schon die Einstiegsseite ist ausschließlich optisch ausgelegt. Alternativtexte hinter den Grafiken fehlen vollständig. Blinde haben hier überhaupt keine Chance.
Den gesamten Erfahrungsbericht finden Sie auf den Internetseiten von wob11 im Bereich Publikationen/Dokumente.

Besser ist der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) auf behinderte Kunden eingestellt. Seine Webseiten enthalten nur geringfügige Barrieren. Hilfreiche Optionen wie das Anzeigen von späteren oder früheren Verbindungen sind aber nur möglich, wenn JavaScript aktiviert ist. Einige Symbole sind mit identischen Alternativtexten hinterlegt, führen jedoch zu unterschiedlichen Zielen.

Mit einer graphischen Navigation ohne entsprechende Alternativtexte arbeitet der Rhein-Sieg-Verkehrsverbund (VRS) . Damit sind seine Seiten für Blinde nur sehr eingeschränkt nutzbar. Für Menschen mit einer Sehbehinderung enthält die Seite ebenfalls einige Barrieren, da in der Suchmaske mit sehr geringen Kontrasten gearbeitet wird. Eine Schriftvergrößerung führt hier dazu, dass die Beschriftung von Schaltflächen abgeschnitten wird. Tarifinformationen stehen auch hier nur zur Verfügung, wenn der Besucher der Seite JavaScript aktiviert hat.

Menschen mit Behinderungen können das bestehende Angebot trotz des von vielen Verkehrsverbünden betriebenen Aufwandes nur eingeschränkt nutzen. Bei Beachtung der Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) könnten diese Barrieren beseitigt werden. Zusätzliche Informationen über die Barrierefreiheit von Fahrzeugen und Haltestellen fehlen. Für Behinderte sind sie aber dringend erforderlich. Eine Umstellung der Internetangebote auf Barrierefreiheit böte Verbesserungen für "alle".

Zurück zum Seitenanfang

Eintrag am: 11.06.2003 15:11:24 von Franz-Josef Hanke

AbI für verlässliche Tests

Die Vereinheitlichung von Testverfahren stand am Dienstag (10. Juni) im Mittelpunkt der zweiten Sitzung des AbI-Arbeitskreises "Test" beim Fraunhofer-Institut für angewandte Informationstechnik (FIT) in Sankt Augustin bei Bonn. Dabei verabredeten die Teilnehmer erste Grundsätze zur Durchführung eines standardisierten "Vortests".
Fünf der acht AbI-Projektpartner testen Internetseiten auf uneingeschränkte Zugänglichkeit. Für diese Prüfverfahren wollen sie gemeinsame Standards festlegen. Grundlage der Tests ist die "Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung" (BITV) der Bundesrepublik. Sie verpflichtet alle Bundesbehörden, ihre Informationsangebote allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen. Die technische Umsetzung dieses Auftrags prüfen die im Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) zusammengeschlossenen Organisationen.
Ihr gemeinsamer Arbeitskreis "Test" ist ein Qualitätszirkel, der die Standards ihrer neuen Aufgabe festlegt und dabei auftretende Fragen kontinuierlich beantwortet. Vorschläge zum Vorgehen bei solchen "Vortests", die Internetseiten stichprobenweise auf ihre Zugänglichkeit prüfen, haben die AbI-Mitglieder am 10. Juni auf Schloss Birlinghoven diskutiert. Bis Ende September will der AK "Test" gemeinsame Empfehlungen zur Vorgehensweise bei solchen "Vortests" und zur Gestaltung des Prüfprotokolls verabreden.

Zurück zum Seitenanfang

Eintrag am: 11.06.2003 10:02:15 von Franz-Josef Hanke

Barrierefrei lernen

Eine Schulung für Internet-Verantwortliche von Bundesbehörden führte das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) am 3. Juni in Berlin durch. Die eintägige Informationsveranstaltung soll die Entscheider in Bundesministerien und Bundesbehörden für die Probleme behinderter und älterer Menschen mit dem Zugang zu Internet-Angeboten sensibilisieren. Seit dem 24. Juli 2002 verpflichtet die "Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung" (BITV) alle Bundesbehörden, ihre Informationen allen Bürgerinnen und Bürgern uneingeschränkt zugänglich zu machen. Das AbI-Projekt berät sie dabei mit dem Sachverstand seiner mittlerweile acht Projektpartner. Eine erste Schulung für Vertreter von Bundesdienststellen hatte das Forschungsinstitut Technologie-Behindertenhilfe (FTB) in Wetter-Volmarstein bereits am 17. September 2002 durchgeführt. Damals hatten Vertreter von Ministerien und Bundesämtern teilgenommen. An sie wendet sich nun die neue Informationsveranstaltung des AbI-Projektes.

Zurück zum Seitenanfang

Eintrag am: 21.05.2003 9:53:12 von Anna Courtpozanis

Logo: Mehr Wert für alle - Symposium für ein Internet ohne Barrieren

Symposium Mehr Wert für Alle

Am 14.05.03 fand das Symposium Mehr Wert für Alle in Trier statt. Die Teilnehmer/innen erwartete eine Mischung aus Vorträgen, interaktiven Workshops und thematischen Informationsständen rund um das Thema "barrierefreies Internet".

"Ziel der Veranstaltung ist es, zu sensibilisieren und zu informieren über die derzeitigen Barrieren und die manchmal überraschend einfachen Möglichkeiten des Abbaus von Barrieren, damit das Internet "Mehr Wert für alle" wird" fasste es Prof. Reiner Feth, Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtverbandes Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. , sehr treffend zusammen.

Für das Aktionsbündnis besuchte Frau Courtpozanis das Symposium und hielt im Workshop 3 "Berücksichtigung von Nutzeranforderungen im Entwicklungsprozess" einen Vortrag in dem sie das Aktionsbündnis vorstellte und die Barrieren blinder und sehbehinderter Internetnutzer/innen direkt am Computer vorführte. Sie ging zum Schluss noch auf das Testverfahren aus Nutzer/innensicht ein.

Genaueres können Sie ab dem 21.05.03 unter http://www.mehr-wert-fuer-alle.de nachlesen.

Zurück zum Seitenanfang

Eintrag am: 16.05.2003 12:07:37 von Olaf Alester

Studie zur Bewertung der Barrierefreiheit des deutschen Internetangebotes veröffentlicht

Die Mitglieder des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik (AbI) haben im Dezember 2002 eine Stichprobe von 60 Internetangeboten aus den Bereichen Bund, Bundesämter, Länder und Städte getestet, um die Barrierefreiheit des deutschen Internetangebotes mit berufsrelevanter Information zu bewerten.

Die Benchmarking -Studie steht Ihnen auf den Internetseiten von wob11 .de im Bereich Publikationen/Dokumente als Word -, PDF - und Text-Dokument zur Verfügung.

Zurück zum Seitenanfang

Eintrag am: 15.05.2003 14:02:09

Barrierefreie Informationstechnik auf dem Kongress des VdK in Karlsruhe

Auf dem Kongress des VdK zum europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen tagte eine Arbeitsgruppe mit rund 70 Teilnehmern zum Thema barrierefrei informieren und kommunizieren. Der Moderator Prof. Dr. Christian Bühler vom Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik - AbI (und Leiter des FTB ) stellte die Ergebnisse im Abschlussplenum allen Kongressteilnehmern vor:

  • Die BITV hat bereits Wirkung gezeigt, aber man hat noch längst nicht das Ziel erreicht.
  • Es ist wichtig, dass alle Länder nun auf ihrer Ebene vergleichbare Verordnungen erlassen.
  • Zu verschiedenen Behinderungsarten muss noch weiter geforscht werden.
  • Bei den Behindertenorganisationen sollte eine Arbeitsgruppe zur barrierefreien Informationstechnik eingesetzt werden, um die schnelle Entwicklung zeitgerecht begleiten zu können.

Das Aktionsbündnis, das mit mehreren Partnern ( BAGH , BIK , Web for ALL , FTB , VdK ) auf dem Kongress vertreten war, hat seine Unterstützung angeboten.

Zurück zum Seitenanfang

Eintrag am: 06.05.2003 16:50:19

Karlsruhe 2 Tage barrierefrei

Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen ist am 8. und 9. Mai in Karlsruhe Thema eines zweitägigen Kongresses des Sozialverbandes VDK Deutschland. Unter dem Titel "Barrieren vermeiden - Hindernisse abbauen, Barrierefreiheit - heute und morgen" wird die Partnerorganisation im Aktionsbündnis barrierefreie Informationstechnik (AbI) auch den ungehinderten Zugang zur Information über das Internet behandeln. Erwartet werden rund 300 Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Bundesrepubik.

Im Rahmen des Kongresses wird AbI -Projektleiter Prof. Dr. Christian Bühler auch einen Vortrag über "Barrierefreies Internet" halten. Seine Kollegin Birgit Scheer wird die vom Aktionsbündnis durchgeführte Benchmarkingstudie zum Stand der Barrierefreiheit des deutschen Internetangebots vorstellen. Stefan Berninger von Web for ALL in Heidelberg und das Projekt "BIK- Barrierefrei informieren und kommunizieren" werden das Aktionsbündnis ebenfalls in Karlsruhe repräsentieren.

Behinderte könnten Informationen über das Internet erhalten, wenn das Datennetz selbst barrierefrei wäre. Diesen Zustand der Zugänglichkeit für alle herzustellen, ist Ziel des AbI-Projekts.

Zurück zum Seitenanfang

Eintrag am: 05.05.2003 15:42:09

Der Fortschritt ist eine Schnecke - Barrierefreiheit nach einem Jahr BGG

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit hat das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) am Dienstag, 29. April in Heidelberg eine Bilanz des ersten Jahres BGG gezogen. "Es geht voran, leider aber nur sehr langsam" , erklären die Teilnehmer des Arbeitskreises übereinstimmend.

Am 1. Mai 2002 ist das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) in Kraft getreten. Sein Paragraph 11 verpflichtet alle Bundesbehörden, ihre Informationen barrierefrei anzubieten. Menschen mit verschiedensten Behinderungen haben seither ein Recht auf adäquate Information. Die konkrete Umsetzung dieses Anspruchs regelt die "Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung" (BITV). Die BITV verpflichtet die Dienststellen des Bundes auch, ihre Internetseiten innerhalb einer Übergangsfrist bis Ende 2005 barrierefrei zu gestalten.

"Eigentlich sollten alle Internetseiten barrierefrei sein" , stellt Hannelore Loskill von der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte (BAGH) klar. "Wer Webdesign nach den Regeln der Kunst betreibt und sich an die Vorgaben des World-Wide-Web-Consortiums - immerhin des Betreibers des Internet - hält, der unterlegt grundsätzlich alle Grafiken mit Alternativtext und vermeidet auch andere Barrieren, die behinderte oder alte User ausschließen könnten." erlärt Franz-Josef Hanke, der Vertreter des Arbeitskreises Barrierefreies Internet (AKBI).

Um die Barrierefreiheit im Internet weiter voranzubringen, haben sich im Aktionsbündnis barrierefreie Informationstechnik inzwischen 9 Organisationen und weitere 8 Unterstützer zusammengeschlossen.

AbI-Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Christian Bühler hat bei dem Arbeitstreffen in Heidelberg eine Benchmarking -Studie vorgestellt, die das Forschungsinstitut Technologie-Behindertenhilfe (FTB) in Wetter-Volmarstein erarbeitet hat. Prof. Bühler und seine Mitarbeiter haben darin die Internetseiten von 60 Bundes- und Landesbehörden, Kommunen und anderen öffentlichen Dienststellen untersucht. Keine der Internetpräsenzen war vollständig barrierefrei. Von den 16 Seiten, die auch für Behinderte weitgehend nutzbar waren, stammen indes 13 von Bundesbehörden. Prof. Bühler sieht darin einen Beleg dafür, dass die gesetzliche Verpflichtung des Bundes zu barrierefreiem Webdesign wenigstens erste Früchte zeigt.

Das Aktionsbündnis will weiter daran arbeiten, die Anbieter von Internetseiten für deren barrierefreie Gestaltung zu sensibilisieren. Schließlich schaden die Barrieren dem Anbieter, denn sie grenzen mögliche Interessenten von der Nutzung des jeweiligen Angebots aus. Sicher wird barrierefreies Webdesign in den nächsten Jahren mehr und mehr Verbreitung finden.

Die Benchmarking -Studie kann beim AbI-Projektsekretariat Forschungsinstitut Technologie-Behindertenhilfe (FTB), Grundschötteler Str. 40, D-58300 Wetter (Ruhr), Telefon: +49 (0) 23 35 / 96 81 - 0, Fax: +49 (0) 23 35 / 96 81 - 19, E-Mail: kontakt@abi-projekt.de angefordert werden.

Zurück zum Seitenanfang

Eintrag am: 11.04.2003 17:10:29

Qualitätssicherung im Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI)

Mit dem ersten Treffen des Arbeitskreises "Test" am 7.4.2003 haben die Mitglieder und Partner des AbI nun offiziell begonnen, die Qualität ihrer Tests auf Barrierefreiheit gemeinsam abzustimmen und zu sichern. Grundlage ist die Barrierefreie Informationstechnik Verordnung (BITV).

Der Arbeitskreis will möglichst schnell Empfehlungen zum Thema Tests erarbeiten und veröffentlichen. Die umfangreichen Erfahrungen der Mitglieder und Partner, die schon seit Jahren Test durchführen, werden darin einfließen. Beim ersten Treffen wurden darüber hinaus die Empfehlungen des W3C - WAI und Erfahrungen aus dem Nachbarland Niederlande eingebracht.

"Es liegt noch viel Arbeit vor uns" , so der Moderator des Treffens, der stellvertretende Geschäftsführer der BAGH (Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte) Wolfgang Tigges. "Alle 7 Partner, die Tests durchführen, haben an dem Treffen teilgenommen. Mit diesem großen Interesse der Partner an der Thematik werden wir sicher zu einem guten Beratungsergebnis kommen" , meint Prof. Bühler (FTB Forschungsinstitut Technologie - Behindertenhilfe), Projektleiter des Aktionsbündnisses.

Zurück zum Seitenanfang

Eintrag am: 07.04.2003 12:29:14

Behindertenbeauftragter eröffnet barrierefreie Seite zum SGB 9

Am 2. April eröffnete der Beauftragte für die Belange behinderter Menschen Karl Hermann Haack die neue Internetpräsenz www.sgb-ix-umsetzen.de zum Sozialgesetzbuch 9 (SGB 9). Die Seite will das Gesetz verständlich machen. Sie soll auch ein Forum für den Erfahrungsaustausch sein und so bei der Umsetzung helfen. Die Seite ist barrierefrei gestaltet. (Entsprechend der Barrierefreien Informationtechnik Verordnung - BITV).

Im Rahmen der Eröffnung stellten 2 Partner des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik (AbI) ihre Projekte und Gedanken zum Thema vor. Prof . Christian Bühler (vom Forschungsinstitut Technologie - Behindertenhilfe) machte die verschiedenartigen Anforderungen unterschiedlicher Behinderungsgruppen deutlich. Er erklärte den Aufbau des Aktionsbündnisses mit seinen Teilnehmern. Abschliessend benannte er die vor uns liegenden Herausforderungen. Karsten Warnke (vom Partnerprojekt barrierefrei informieren und kommunizieren, BIK) unterstrich, dass barrierefreies Internet für die Arbeitswelt besonders wichtig ist. Er forderte wie Prof. Bühler, dass sich auch die Anforderungen der Bundesländer auf die BITV beziehen sollten.

An der Veranstaltung in Berlin nahmen weitere Partner und Unterstützer des Aktionsbündnisses teil. Insgesamt waren etwa 180 Personen angemeldet.

Das gesamte Referat von Prof. Christian Bühler finden Sie unter http://www.sgb-ix-umsetzen.de/index.php/nav/tpc/nid/42/aid/196 .

Zurück zum Seitenanfang

Eintrag am: 04.04.2003 10:30:47

Landesgleichstellungsgesetz in Brandenburg verabschiedet

In seiner Sitzung am 05.03.2003 verabschiedete der Landtag des Landes Brandenburg das Landesgleichstellungsgesetz. Auch dieses Gesetz orientiert sich am Bundesgleichstellungsgesetz. Demzufolge wird auch hier die barrierefreie Informationstechnik eingefordert. Im § 9 der barrierefreie Informationstechnik regelt das Gesetz, dass die Träger öffentlicher Gewalt in Brandenburg ihre Internetauftritte schrittweise barrierefrei auslegen müssen. Die Standards dafür werden in einer Landesverordnung festgelegt. Bleibt zu hoffen, dass sich die Länder mit dem Bund auf einen einheitlichen Standard verständigen. Mit der BITV liegt ja bereits eine Verordnung fertig auf dem Tisch. Unterschiedliche Standards in unterschiedlichen Ländern wären aus Sicht der Nutzer völlig unverständlich.

Zurück zum Seitenanfang