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Schritt 5 der Prozesskette - Der Abschluss

Abschließend bleibt zu prüfen, ob in den Gebärdensprach-Filmen Aktualisierungen, Ergänzungen oder Erweiterungen nötig sind.

Abbildung der Prozesskette: Start - Eruierung - Produktion - Einbindung - Abschluss. Abschluss-Phase markiert.

In diesem Zusammenhang ist folgender Punkt sehr wichtig: es muss geklärt werden, wie mit Aktualisierungen usw. umgegangen wird - denn diese können unter Umständen zu umfangreichen Folgeprojekten werden. Wenn sich abzeichnet, dass bestimmte Angaben (bspw. Zahlen-, Personenangaben, Daten usw.) immer wieder ändern werden, sollte das bereits bei der Konzeption im ersten Schritt bedacht werden. Denn als Konsequenz kann es passieren, dass die Strukturen der Webseiten sich ändern, und so können - im Extremfall - die Gebärdensprach-Filme komplett neu produziert werden.

Dieser Aspekt ist bereits beim ersten Schritt zu bedenken, d.h., es müssen am Anfang der Produktionskette Maßnahmen getroffen werden, um einen etwaigen großen Mehraufwand zu vermeiden. Problematisch ist aber, dass - wie oben ausgeführt - die Agentur für Gebärdensprach-Filme an Schritt 1 nicht beteiligt ist, sondern häufig erst bei Schritt 2 einbezogen wird.

Ein weiterer Punkt, den es zu berücksichtigen gilt, ist das Feedback von gehörlosen Menschen. Was passiert, wenn ein Auftraggeber von der Agentur tatsächlich eine Rückmeldung über sein Gebärdensprach-Film-Angebot erhält? Feedback kann wertvolle Anregungen enthalten, es stellen sich aber folgende Fragen:

  • Ist der Anbieter von Gebärdensprach-Filmen auf Rückmeldungen eingestellt?
  • Kann er damit etwas anfangen?
  • Kann er es auswerten und wie kommuniziert er mit den gehörlosen Menschen, die sich bei ihm melden?

Ein Lösungsansatz wäre die Einrichtung von weiteren Dienstleistungen zur Abrundung des gesamten Angebots. So könnten z.B. auf einer extra eingerichteten Hotline Dolmetscher einer speziellen Agentur Anrufe von gehörlosen Menschen entgegen nehmen und diese entsprechend für den Auftraggeber übersetzen.