14.04.2009
Auf dem internationalen European Accessibility Forum in Frankfurt informierten und diskutierten Experten am 27. März 2009 über aktuelle Aspekte des barrierefreien Webdesigns sowie über rechtliche Grundlagen. Thematisiert wurden insbesondere das Web 2.0, die ARIA-Richtlinien, barrierefreie Flash-Filme und die Zugänglichkeit mobiler Endgeräte.
Prof. Dr. Christian Bühler, Leiter des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik (AbI), berichtete über die gesetzliche Lage in Deutschland und die Weiterentwicklung der Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung (BITV). Diese wird sich auf die neuen internationalen Richtlinien, die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0, stützen. Vertreter aus Schweden, Großbritannien und den Niederlanden gaben Auskunft über die entsprechenden Regelungen in ihren Ländern.
An einem Stand informierten sich zahlreiche Teilnehmer des Forums über die Arbeit des AbI-Projekts. Gefragt waren besonders Informationen zum Thema Web 2.0 und Barrierefreiheit. Viele Nachfragen gab es auch zur AbI-Meldestelle für Webbarrieren. Die Besucher erfuhren, wie Barrieren gemeldet werden können und dass die Mitarbeiter der Meldestelle daraufhin den jeweiligen Seitenbetreibern Lösungsvorschläge unterbreiten.
Gemeinsam mit einer blinden Mitarbeiterin des AbI-Mitglieds WEB for ALL hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Website mit einem Screenreader-Programm anzuhören.
Mehr über die Beiträge und Referenten erfahren Sie über die Website des European Accessibility Forums.
Den Beitrag von AbI-Projektleiter Prof. Dr. Bühler finden Sie genauso wie weitere Videos von der Veranstaltung finden Sie bei Vimeo.